BESTANDSZAHLEN

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Vermögensstruktur

In der politischen Diskussion um Vermögensbildung und Altersvorsorge stehen Immobilien stets im Mittelpunkt. Zu Recht, denn diese Vermögensform hat eine herausragende Bedeutung. Etwas mehr als die Hälfte des Privatvermögens besteht aus Wohngebäuden und Grundstücken. Gut 10 Prozentpunkte dahinter liegt das Geldvermögen mit einem Anteil von 42 Prozent. Es umfasst sämtliche Vermögen bei Banken, Bausparkassen und Versicherungen sowie Wertpapieranlagen (Rentenwerte, Investmentzertifikate, Aktien). 7 Prozent entfallen schließlich auf das Gebrauchsvermögen, beispielsweise Autos.

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Wohnungsbestand

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Die Bundesrepublik Deutschland weist qualitativ und quantitativ eine gute Wohnraumversorgung auf. Von den rund 41 Millionen Wohneinheiten befindet sich gut die Hälfte (21 Millionen) in den mehr als 3 Millionen Gebäuden mit drei oder mehr Wohnungen. Die Mehrheit wohnt demzufolge in Geschosswohnungen, von denen ein erheblicher Teil auf Eigentumswohnungen entfällt. In den überwiegend selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern befinden sich rund 19 Millionen Einheiten. Wohnungen im Eigentum weisen eine Pro-Kopf-Fläche von durchschnittlich rund 53 Quadratmetern auf und sind damit deutlich geräumiger als Mietwohnungen, die lediglich 44 Quadratmeter pro Person bieten.

Wohnungsbestand Bundesländer

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Wohnungsbestand nach Bundesländern 2018

Quelle: Statistisches Bundesamt

Wohneigentumsquoten in Deutschland und in Europa

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Wohneigentum auf der Etage

Eigentumwohnungen werden vor allem in den Städten als Alternative zum Eigenheim immer attraktiver. So ist der Anteil der Wohneigentümer auf der Etage an allen Selbstnutzern in den letzten 25 Jahren von 13 auf 22 Prozent gestiegen. Dies ist auch eine Folge des steten Zuzugs jüngerer Menschen in die deutschen Metropolen, denn es gilt die Faustregel: Je größer die Stadt, desto größer die Bedeutung von Stockwerkseigentum.Eigentumswohnungen sind überall dort gefragt, wo Bauland für Einfamilienhäuser knapp bzw. teuer ist. Gerade für die vielen alleinlebenden jungen Großstädter ist eine Wohnung meist der ideale Einstieg ins Wohneigentum.

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Wohnzufriedenheit

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Eine stetig wachsende Quote von selbstgenutztem Wohneigentum sowie der deutlich verbesserte Gebäudezustand im Mietwohnungsbau führen in Deutschland zu einer hohen Wohnzufriedenheit der Bürger. Auf einer Skala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) liegt die Wohnzufriedenheit der Selbstnutzer bei 8,3 (West) bzw. 8,2 (Ost). Gute Mietwohnungen – sei es, weil sie relativ neu und modern sind, sei es, weil sie renoviert wurden – schneiden im Westen wie im Osten mit 7,4 im Urteil ihrer Bewohner gut ab. Im Durchschnitt liegt die Wohnzufriedenheit der Mieter in West und Ost damit mittlerweile auf gleichem Niveau.

Wohneigentum von Jung bis Alt

Jüngere Menschen leben generell seltener als ältere in den eigenen vier Wänden, weil es ihnen noch an Eigenkapital fehlt und weil sie mobil bleiben wollen. Allerdings
ist die Wohneigentumsquote von Haushalten im Alter von bis zu 45 Jahren – also auch in der klassischen Phase der Familiengründung – nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft seit dem Jahr 2000 immer weiter gesunken. Zu erklären ist dies unter anderem mit dem späteren Berufseinstieg durch die Akademisierung. Ein wichtiger Grund ist aber auch, dass die Ersparnisse nicht mit dem Anstieg der Immobilienpreise Schritt gehalten haben.

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