PREISE UND PROGNOSEN

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PREISE UND PROGNOSEN

Marktüberblick

Welchen Preis ein Objekt erzielen kann, hängt maßgeblich von seinem Standort und seiner Lage ab. So kann eine Immobilie in attraktiver Lage zwar immer einen guten Preis erzielen. Generell gilt dennoch: Je höher der Wohlstand in einer Region, desto höher die Preise. Für die 16 Bundesländer ergibt sich folgendes „grobes“ Bild: Der Wert eines Hauses ist in Ostdeutschland am niedrigsten und steigt gegen den Uhrzeigersinn über den Norden und Westen bis in den „reichen Süden“ an. Eine weitere Faustformel lautet: In der Großstadt ist es in der Regel teurer als auf dem Land. Gleichzeitig gibt es Boomregionen mit enormer Anziehungskraft. Dort unterscheiden sich die Preise im unmittelbaren Umland vielfach kaum noch von denen in den Städten.

Was die weiteren Perspektiven auf dem Immobilienmarkt betrifft, setzt sich die positive Grundstimmung der Experten im siebten Jahr in Folge fort. Im Bundesdurchschnitt wird unvermindert auf allen Teilmärkten mit einer weiter wachsenden Nachfrage gerechnet. Da das Angebot an Gebrauchtobjekten immer knapper wird und der inzwischen „angesprungene“ Neubau erst perspektivisch Entlastung verspricht, wird mit Preissteigerungen im Bundesdurchschnitt von 3,5 Prozent für neue Reihenhäuser und bis zu 5 Prozent für Wohnbauland gerechnet.

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Einfamilienhäuser

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Das ungebrochene Interesse gilt weiterhin dem Eigenheim in gewachsenen Strukturen. Die traditionell starke Nachfrage nach Gebrauchtobjekten hält nach Einschätzung der Experten weiter an. Diesem großen Bedarf steht nach wie vor in vielen Regionen eine anhaltende Angebotsknappheit gegenüber. Deutschlandweit rechnen die Experten daher mit nochmals deutlich steigenden Preisen, in den neuen Bundesländern mit ihrem nach wie vor günstigen Preisniveau noch ausgeprägter als im Westen. Dort werden die höchsten Preisanstiege aller Teilmärkte und Regionen erwartet.

Einfamilienhäuser (lange Reihe)

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Preisentwicklung für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser in deutschen Groß- und Mittelstädten sowie in ausgewählten Umlandgemeinden (in Tausend Euro)

Quelle: LBS Research

Reihenhäuser

Auch der Markt neuer Reihen-Eigenheime profitiert nach wie vor vom allgemeinen positiven Trend auf den Immobienmärkten. So rechnen die Experten mit ­einem generellen Nachfrageanstieg. Die Einschätzungen zur Neubautätigkeit in diesem Segment sind regional unterschiedlich. In Ost- und Süddeutschland sowie in der Region Mitte  wird mit einem Rückgang gerechnet, in Norddeutschland mit einer Zunahme, allerdings verhaltener als im zurückligenden Jahr. Überall gehen die Experten von deutlichen Preissteigerungen aus.

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Reihenhäuser (lange Reihe)

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Preisentwicklung für neue Reihenhäuser in deutschen Groß- und Mittelstädten sowie in ausgewählten Umlandgemeinden (in Tausend Euro)

Quelle: LBS Research

Eigentumswohnungen

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Der Nachfrage-Boom im Bereich der Eigentumswohnungen hält unvermindert an. Gerade in den Zentren der Nachfrage sind sie in steigendem Maße eine attraktive Alternative für Wohneigentumsinteressenten. Das gilt im Prinzip in allen Regionen des Landes. Obwohl die Experten mit einer lebhaften Bautätigkeit rechnen, kann diese weitere Preissteigerungen nicht verhindern. Offenbar wurden die Preise in diesem Segment weiter getrieben durch das Engagement von Kapitalanlegern.

Eigentumswohnungen (lange Reihe)

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Preisentwicklung für neue Eigentumswonungen in deutschen Groß- und Mittelstädten sowie in ausgewählten Umlandgemeinden (Preise pro Quadratmeter in Euro)

Quelle: LBS Research

Wohnbauland

Kein neues Projekt kommt ohne Bauland aus. Deshalb geben gerade dessen Preise erste Hinweise für die Entwicklung auf dem gesamten Wohnungsmarkt. Vor dem Hintergrund des aktuell großen Interesses an Immobilien sehen die Experten eine weiter steigende Nachfrage nach Bauland. Zugleich gehen sie insgesamt weiterhin von einem rückläufigen bis gleichbleibenden Angebot aus. Bei einer so gegenläufigen Entwicklung rechnen die Marktbeobachter flächendeckend mit entsprechenden Preissteigerungen – zum Teil so stark wie nie zuvor.

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Wohnbauland (lange Reihe)

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Preisentwicklung: Bauland in deutschen Groß- und Mittelstädten, ausgewählten Umlandgemeinden (Preise pro Quadratmeter in Euro)

Quelle: LBS Research