RAHMENBEDINGUNGEN

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Hypothekenzinsen

Der Notenbankpolitik der EZB folgend, kennen die Zinsen für längerfristige Hypotheken seit Jahren nur eine Richtung: nach unten. Auch zu Beginn des Jahres 2020
sind sie nochmals gesunken. Wie lange diese ungewöhnliche Situation noch anhält, ist nicht vorhersehbar. Allerdings gehen sinkende Zinsen einher mit teilweise
stark steigenden Immobilienpreisen. Bauherren und Käufer kommen deshalb nicht umhin, ausreichend Eigenkapital einzubringen. Auch müssen die im Trend höheren Darlehen schon zu Beginn schneller getilgt werden, damit man im Alter schuldenfrei ist.

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Hypothekenzinsen (lange Reihen)

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Hypothekenzinsen jährlich

Quelle: Deutsche Bundesbank

Hypothekenzinsen monatlich

Quelle: Deutsche Bundesbank

Einkommen und Sparquote

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Üblicherweise regt die Zunahme der Realeinkommen die Wohnungsnachfrage an und führt in der Regel sogar zu überproportional steigenden Ausgaben für das Wohnen. In der Bundesrepublik waren die Einkommenszuwächse lange sehr verhalten, so dass der Markt von dieser Seite wenig Impulse erhielt. Dies hatte sich im Zeitraum 2014 bis 2019 geändert: Es konnten jährlich steigende Einkommen verzeichnet werden. 2020 stiegen die Einkommen nominal um 2,9 Prozent, real um 1,5 Prozent. Die Sparquote hat nach vorläufi gen Angaben der Deutschen Bundesbank ein Niveau von 10,9 Prozent erreicht.

Sparquote (lange Reihe)

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Sparquote

Quelle: Statistisches Bundesamt

Baupreise und Mieten

Entgegen der vielfach „gefühlten“ Entwicklung waren bis 2016 bei den Baupreisen laut Statistik keine besonderen Ausschläge zu beobachten. Im Gegenteil: Zwischen
2011 und 2015 nahmen die Steigerungsraten sogar ab. Heute sieht es anders aus: Die vermehrte Bautätigkeit und die damit einhergehende große Nachfrage nach Handwerkern führen nun zu kräftig steigenden Preisen. Die Mieten stiegen vergleichweise moderat um 1,5 Prozent und damit fast im Gleichschritt mit den Verbraucherpreisen. Lediglich bei Neuvermietungsmieten insbesondere in Ballungsräumen ist derzeit eine hohe Dynamik zu beobachten, die im Durchschnittswert von 1,5 Prozent nicht sichtbar ist.

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Wohnflächennachfrage

Mehr Raum zum Wohnen

Wachsender materieller Wohlstand hat in der Geschichte der Bundesrepublik zu einem steten Anstieg der Pro-Kopf-Wohnfläche geführt. Dieser Trend hält weiter an. So wird die Wohnfl äche pro Kopf in Westdeutschland von heute 49 Quadratmetern auf 54 Quadratmeter im Jahr 2030 wachsen. In Ostdeutschland ist die Zunahme wesentlich stärker; der bisherige Rückstand kehrt sich im gleichen Zeitraum zu einem Vorsprung von einem Quadratmeter um. Hauptfaktoren für das Wohnfl ächenwachstum sind der Trend zu kleineren Haushalten, mehr ältere Haushalte sowie steigende Wohnansprüche der Menschen.