RAHMENBEDINGUNGEN

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Hypothekenzinsen

LBS_MfW_2017_Grafik_Seite 40_Entwicklung der Hypothekenzinsen

Die Zinsen für längerfristige Hypotheken befinden sich auf ungewöhnlich niedrigem Niveau und liegen zu Beginn des Jahres 2017 deutlich unter der 2-Prozent-Marke. Gerade die Selbstnutzer von Wohneigentum profitieren von der mittlerweile schon länger andauernden Niedrig­zinsphase: Inzwischen sind vielerorts aber auch die Immobilienpreise spürbar gestiegen, so dass Bauherren und Käufer nicht umhin kommen, ausreichend Eigenkapital einzubringen. Auch müssen die im Trend höheren Darlehen schon zu Beginn schneller getilgt werden, damit man im Alter schuldenfrei ist.

Hypothekenzinsen (lange Reihen)

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Hypothekenzinsen jährlich

Quelle: Deutsche Bundesbank

Hypothekenzinsen monatlich

Quelle: Deutsche Bundesbank

Einkommen und Sparquote

Üblicherweise regt die Zunahme der Realeinkommen die Wohnungsnachfrage an und führt in der Regel sogar zu überproportional steigenden Ausgaben für das Wohnen. In der Bundesrepublik waren die Einkommenszuwächse vor allem im abgelaufenen Jahrzehnt sehr verhalten, so dass der Markt von dieser Seite wenig Impulse erhielt. Dies hat sich inzwischen geändert. Die Sparquote hat nach vorläufigen Angaben der Deutschen Bundesbank ein Niveau von 9,7 Prozent erreicht, liegt aber weiter unter den „Vor-Finanzkrise“-Werten.

LBS_MfW_2017_Grafik_Seite 41_Einkommen und Sparquote

Sparquote (lange Reihe)

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Sparquote

Quelle: Statistisches Bundesamt

Baupreise und Mieten

LBS_MfW_2017_Grafik_Seite 42_Baupreise und Mieten

Entgegen der vielfach „gefühlten“ Entwicklung waren in den zurückliegenden Jahren bei den Baupreisen laut Statistik keine besonderen Ausschläge zu beobachten. Im Gegenteil: Seit 2011 nehmen die Steigerungsraten sogar ab.  2016 wurde erstmals wieder ein Plus von 2,0 Prozent registriert. Offenbar lässt der intensive Wettbewerb in der Bauwirtschaft nicht mehr zu. Die Mieterhöhungen lagen mit 1,2 Prozent über der allgemeinen Preissteigerungsrate von 0,5 Prozent. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Mietbelastung (ohne Berücksichtigung der Heizkosten) für die meisten Haushalte zumindest im bundesweiten Durchschnitt moderat geblieben ist.

Wohnflächennachfrage

Wachsender materieller Wohlstand hat in der Geschichte der Bundesrepublik zu einem steten Anstieg der Pro-Kopf-Wohnfläche geführt. Dieser Trend hält weiter an. So wird die Wohnfläche pro Kopf in Westdeutschland von heute 49 Quadratmetern auf 54 Quadratmeter im Jahr 2030 wachsen. In den neuen Ländern ist die Zunahme wesentlich stärker; der bisherige Rückstand von sechs kehrt sich im gleichen Zeitraum zu einem Vorsprung von einem Quadratmeter um. Hauptfaktoren für das Wohnflächenwachstum sind der Trend zu kleineren Haushalten, mehr ältere Haushalte sowie steigende Wohnansprüche der Menschen.

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