PREISE UND PROGNOSEN

Einfamilienhäuser

Das ungebrochene Interesse der Käufer gilt weiterhin dem Eigenheim in gewachsenen Strukturen. Die traditionell starke Nachfrage nach Gebrauchtobjekten wird nach Einschätzung der Immobilienexperten in allen betrachteten Regionen weiter steigen.

Diesem großen Bedarf steht eine regional mittlerweile sehr unterschiedliche Entwicklung des Angebots gegenüber. Noch knapper dürften die Eigenheime in Berlin, in Mecklenburg-Vorpommern-West und im Regierungsbezirk Gießen werden. Daneben gibt es Gegenden, in denen die Marktkenner mit einer spürbaren Ausweitung des Angebots rechnen – dies gilt für Sachsen-Süd sowie die Regierungsbezirke Oberpfalz und Kassel.

Im Bundesdurchschnitt belaufen sich die Preiserwartungen für gebrauchte Einfamilienhäuser 2020 auf ein Plus von 4,2 Prozent. Das entspricht ungefähr der Einschätzung des Vorjahres. Besonders üppig könnten die Preiszuwächse in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Arnsberg (jeweils 6,8 Prozent) sowie Detmold (6,0 Prozent) und Münster (5,9 Prozent) ausfallen. In Ostdeutschland wurde dies für Mecklenburg-Vorpommern-West (6,6 Prozent) und Sachsen-Südwest (6,2 Prozent) in Aussicht gestellt. Vergleichsweise moderat fielen die Prognosen dagegen im Regierungsbezirk Oberbayern (2,8 Prozent), im Saarland (2,2 Prozent) und im Regierungsbezirk Kassel (1,1 Prozent) aus. In Schleswig-Holstein-Nord wurden so gut wie keine Preissteigerungen erwartet.

Marktprognose: frei stehende Einfamilienhäuser - Angebotsentwicklung
Marktprognose: frei stehende Einfamilienhäuser - Nachfrageentwicklung
Marktprognose: frei stehende Einfamilienhäuser - Preisentwicklung
Marktprognose: frei stehende Einfamilienhäuser - Angebotsentwicklung
Marktprognose: frei stehende Einfamilienhäuser - Nachfrageentwicklung
Marktprognose: frei stehende Einfamilienhäuser - Preisentwicklung