PREISE UND PROGNOSEN

Marktüberblick

Lage, Lage, Lage – galt lange als geflügeltes Wort in der Immobilienwirtschaft und meinte: Der Wert einer Immobilie hängt entscheidend von ihrem Standort ab. Szeneviertel oder Stadtrand, Seitenstraße oder Durchgangsverkehr, S-Bahn-Anschluss oder 15 Minuten Fußweg zur nächsten Bushaltestelle? Wichtig sind solche Faktoren
noch immer, aber sie werden überlagert von großräumigen Differenzen. Tatsächlich müsste es inzwischen eher heißen: Region, Region, Region. Wirtschaftliche Stärke
und überregionaler Zuzug gehen zumeist einher mit hohen Immobilienpreisen, stellen aber auch sicher, dass unter normalen Umständen keine großen Wertverluste
zu befürchten sind.

Die Frühjahrsumfrage bei den Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen ergibt für 2021 eine Deutschlandkarte mit West-Ost-, vor allem aber Nord-Süd-Gefälle:
Je weiter es nach Süden geht, desto teurer werden beispielsweise Eigenheime. An der Spitze des Preisrankings liegt aber nicht nur die Stadt München, sondern es finden sich dort auch viele der umliegenden Kreise. Die Region macht’s eben.

Die Perspektiven auf dem Immobilienmarkt bewerteten die befragten Immobilienexperten wie schon seit mehr als einer Dekade unverändert positiv: Sie rechneten mit
einer weiter wachsenden Nachfrage und Preisanstiegen von durchschnittlich bis zu 6,4 Prozent für Wohnbauland.

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